Trainingslagerabbruch, Startverzicht an der SM

26.08.2019

Bewegte Tage und Wochen liegen hinter Selina. Das dreiwöchige Höhentrainingslager im Engadin musste sie krankheitsbedingt abbrechen. Wieder genesen zog sie sich beim Einlaufen zum SM-Vorlauf eine Muskelverletzung zu.

Direkt nach dem Meeting Spitzenleichtathletik Luzern reiste Selina nach St. Moritz, wo sie sich auf die zweite Saisonhälfte mit Höhepunkt Weltmeisterschaften in Doha vorbereiten wollte. Nach zwei guten Trainingswochen folgte jedoch der Trainingslagerabbruch. «Verschiedene Faktoren führten dazu, dass ich krank wurde. Die Höhe scheint mir nicht gut zu tun, weshalb ich zukünftig keine Höhentrainingslager mehr absolvieren werde.» Im Unterland folgte eine einwöchige Trainingspause, die Früchte trug. «Ich gab mir und meinem Körper genügend Zeit, um sich vollständig zu erholen. Nun fühle ich mich wieder bereit und bin sehr motiviert für die nächsten Trainingswochen.» An den Schweizermeisterschaften in Basel vom vergangenen Wochenende war ein Start über 400 Meter geplant. «Ich freute mich nach der Wettkampfpause extrem auf diesen Start und war sehr spritzig, rückblickend wohl zu spritzig.» Beim Einlaufen zog sich die 28-Jährige eine Muskelverletzung am Oberschenkel zu und verzichtete als Folge auf den SM-Start. «Ich hoffe, dass ich rechtzeitig fit werde und am Donnerstag im Vorprogramm von Weltklasse Zürich an den Start gehen kann.»

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